Entschädigungsfall bei noa bank eingetreten – anwaltliche Vertretung im Schadensfall

Entschädigungsfall eingetreten
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat am 25. August den Entschädigungsfall für die noa bank GmbH & Co. KG festgestellt, da das Institut nicht mehr in der Lage war, sämtliche Einlagen seiner Kunden zurückzuzahlen. Am 24. August 2010 hat die BaFin beim Amtsgericht Düsseldorf bereits einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über die bank gestellt.

Ansprüche gegenüber verantwortlichen Personen
Da die Bank die Einlagen nicht mehr zurückzahlen kann, muss dies nun die gesetzliche Einlagensicherung (EdB) tun. Diese garantiert einen Einlagenschutz bis zu einem Betrag von 50.000 EUR, wobei sich dies nur auf Sparbriefe, Termineinlagen und Kontoguthaben bezieht, während Inhaberschuldverschreibungen (IHS) der Bank nicht abgesichert sind.

Schadensersatzansprüche prüfen
Die Entschädigungseinrichtung EdB wird die Einleger der noa bank nun anschreiben. Wer bei der Antragsstellung für seine Entschädigung Hilfe braucht, kann sich auch hier an Rechtsanwältin Kirchner wenden.

Schadensersatz gegen Verantwortliche
Alle Jahre wieder kommt es zu einer Insolvenz einer Bank, die nicht selten Anleger zuvor mit attraktiven Zinsen gelockt hat, berichtet Rechtsanwältin Kirchner. Die Anwältin geht davon aus, dass sich verantwortliche Personen der noa Bank haftbar gemacht haben und diese zur Verantwortung gezogen werden können. Ansprüche gegen Haftpflichtversicherer werden in diesem Fall auch zu prüfen sein, so Kirchner

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