Kategorien-Archiv: Prozessführung

OLG Frankfurt spricht Anleger auch entgangenen Gewinn zu

Bereits das LG Wiesbaden hatte dem Anleger Recht gegeben und die Bank zum Ersatz seines Schadens nach Erwerb von Indexzertifikaten verurteilt, Urteil vom 27.06.2012, Az: 7 O 291/11. Unter anderem spielte die Beweislast für die Falschberatung eine Rolle, wonach die Bank hätte beweisen müssen, dass der Anleger die Hinweise auf das Risiko unbeachtet gelassen hätte, […]

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Beate Anna Kirchner Rechtsanwältin und Fachanwältin wechselt zu Landgraf & Schneider

Schwerpunkte von Frau Kirchners Beratungstätigkeit sind Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Beratung im Zusammenhang mit dem Erwerb von Wertpapieren, insbesondere Zertifikaten, Investmentfonds und Kombinationsprodukten aus finanzierten kapitalbildenden Versicherungen sowie geschlossenen Immobilienfonds und Medienfonds. Weiterer Schwerpunkt ihrer anwaltlichen Tätigkeit ist das Versicherungsrecht.

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Formbar AG muss Kapitalanlage zurückzahlen – OLG Frankfurt bestätigt LG Hanau

Es geht um eine Geldanlage in der Schweiz, die über das Internet angeboten wurde und bei der eine Belehrung zum Widerruf nicht erteilt wurde. Das OLG hat nun mit Beschluss die Berufung des Anbieters, der Formbar AG, zurückgewiesen und festgestellt, dass nach dem mangels Belehrung unbefristet wirksamen Widerruf der Rückforderungsanspruch des Klägers für den gesamten an die Beklagte geleistete Betrag begründet ist. Umstritten war auch die Anwendung deutschen Rechts und die örtliche Zuständigkeit des LG.

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Aktuelle Rechtsprechung zum Anlagerecht

Wird dem Kunden statt einer mündlichen Aufklärung nur ein Prospekt über die Kapitalanlage überreicht, kann das als Mittel zur Aufklärung dann genügen, wenn der Prospekt nach Form und Inhalt geeignet ist, die nötigen Informationen wahrheitsgemäß und verständlich zu vermitteln, BGH Urteil vom 08.07.2010 – III ZR 249/09.

Der BGH geht in seinem Urteil vom 31.05.2010 – II ZR 30/09 aber von einem Prospektfehler aus, wenn in einem Prospekt eines geschlossenen Immobilienfonds z.B. erklärt wird, die dort prognostizierte, für die Rentabilität des Fonds maßgebliche künftige Entwicklung der Mieten beruhe „auf Erfahrungswerten der Vergangenheit“, wenn es solche Erfahrungswerte nicht gibt.

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Beweis ohne Zeuge – Waffengleichheit im Prozess

Typische Beratungssituation
Die typische Beratungssituation bei Banken oder freien Beratern ist das Vier-Augen-Gespräch. Wenn es dann zum Streit über den Verlauf des Gesprächs kommt und dieser vor Gericht ausgetragen wird, fehlt dem Anleger oftmals ein Zeuge. Zwar treten viele Anleger ihren Schadensersatzanspruch an eine nahe stehende Person ab, damit sie selbst Zeuge sein können. Doch nicht immer ist eine solche Abtretung möglich.

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Handelsplattform im Internet – Vorsicht vor seltsamen Geldanlagemöglichkeiten in der Schweiz

Der Kläger ist Informatiker und mit den Fallstricken im weltweiten Netz eigentlich vertraut. Trotzdem hat er Geld verloren. Er ließ sich von einer Bekannten, die mit der Geldanlage in Wertpapiere Erfolg hatte, zu einer Anlage bei der Schweizer Firma Formbar AG verleiten, die mit strukturierten Finanzinstrumenten für die Anleger Geld verdienen wollte. Diese bietet eine Handelsplattform namens Zelox an. Der Kläger errichtet ein Handelskonto, zahlte 20.000,- EUR ein, die angeblich durch eine gleichzeitig abgeschlossene Versicherung abgesichert waren und wartete auf die ersten Gewinne.

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Schaden durch darlehensfinanzierte Lebensversicherung – Rechtsanwältin Kirchner vertritt geschädigte Anleger

In den Anfangsjahren dieses Jahrtausends vermittelten Finanzagenturen wie die R. Eberbach GmbH mit Sitz in Stuttgart Lebensversicherungen britischer Unternehmen namens Scottish Mutual International (SMI) oder Clerical Medical Care. Nach Erfahrung von Beate Anna Kirchner, Rechtsanwältin bei HKB und Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht empfahlen die Vermittler, den Versicherungsbeitrag mit einem Darlehen zu finanzieren. Wegen der […]

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