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Desaster mit Degi Europa – Wer haftet für Schäden bei der Investition in offene Immobilienfonds?

Zwar sieht das Investmentgesetz vor, dass eine Kapitalanlagegesellschaft bei einem Immobilienfonds die Rücknahme unter bestimmten Voraussetzungen aussetzen kann (§§ 80 c, 81 Investmentgesetz). Die maximale Aussetzungsdauer von einem Jahr ab Vorlage des Anteilsscheins zur Rücknahme darf danach vertraglich, also in den Geschäftsbedingungen, insgesamt auf zwei Jahre ausgedehnt werden. Doch diese Bestimmungen werden von unerfahrenen Anlegern oft nicht vor der Investition gelesen und viele Anlageberater weisen hierauf auch nicht hin, selbst wenn sie wissen, dass ein Anleger sein Geld möglichst flexibel anlegen oder nur Zwischenparken will.

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